Mennicke, Annette

Mütter und Väter im evolutionären Licht betrachtet - Überraschende Antworten auf alte Fragen


Neue Perspektiven für die Elternbildung vor dem Hintergrund der Biowissenschaften



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Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein altes Thema mit modernen Lösungen: Väter beteiligen sich an der Elternzeit und der Familienarbeit – die Beteiligungsquote der Väter ist jedoch weit davon entfernt, eine egalitäre Rollenverteilung widerzuspiegeln.
Annette Mennicke sucht in ihrer Studie Antworten auf das Warum. Mennicke nimmt eine für die aktuelle öffentliche Debatte ungewohnte Perspektive ein: Sie betrachtet das Geschehen aus dem Blickwinkel unserer evolutionären Vergangenheit und untersucht dabei zwei grundsätzliche Fragen:
Warum überhaupt gibt es zwei Geschlechter? Und weswegen unterscheiden sich weibliches und männliches Geschlecht im Verhalten?
Neueste Erkenntnisse der evolutionären Psychologie und der Soziobiologie legen den Schluss nahe, dass die Persistenz der Geschlechterrollen eine Folge der unterschiedlichen Selektionsdrücke auf die Geschlechter im Laufe der Evolution ist.
Doch wie kann diese Erkenntnis fruchtbar gemacht werden – für familienpolitische Maßnahmen einerseits, für eine familienbewusste Personalpolitik andererseits? Ausblickend experimentiert Annette Mennicke mit verschiedenen Lösungsansätzen, die neues Licht auf das alte Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf werfen.
Das Buch bietet wertvolle Überlegungen für jeden, der sich über Geschlechterrollen, Elternschaft und eine egalitäre, gerechte Gesellschaft Gedanken macht und nebenbei mehr über sich selbst erfahren möchte.

Die Autorin:
Annette Mennicke, Jahrgang 1960, widmete sich nach langjähriger Berufspraxis als Softwareentwicklerin ihrer Leidenschaft und studierte Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie in Paderborn und Freiburg im Breisgau. Sie beendete ihr Studium 2010 als Diplom-Pädagogin und forscht als freie Mitarbeiterin auf den Gebieten der evolutionären Sozialisationsforschung, der evolutionären Erziehungswissenschaft und der Organisationspsychologie.

Weitere Informationen unter www.annette-mennicke.de.

Lesen Sie auch:
 Annette Mennicke im LOB-Magazin, Ausgabe August/September 2011, über "Berufstätige Mutter und 'Neuer Vater' im evolutionären Licht. Der menschliche Verstand als Schweizer Taschenmesser". [PDF]


182 Seiten, Paperback. 2011
ISBN 978-3-8382-0175-7




Stimmen zum Buch:


"[Das Buch] hat uns insbesondere aufgrund [seines] interdisziplinären Ansatzes gut gefallen."

Prof. Dr. Irene Gerlach, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik

„[D]ie Erkenntnisse [sind] in höchstem Maße Alltags-relevant [sic], v.a. auch für Politik und Unternehmen, die dringend an der Effektivität & Effizienz von familienpolitischen HR - Maßnahmen interessiert sein müss(t)en.
Die Thesen, die sie (die Autorin) höchst fundiert und plausibel entwickelt, ergeben sich aus der Einbeziehung der evolutionären Sichtweise auf die Familien-Tätigkeit.“

Erich Feldmeier auf www.amazon.de, 03.11.2011


„Eine wissenschaftliche Arbeit, die auch für den interessierten Nicht-Wissenschaftler gut verständlich und spannend zu lesen ist. Wer sich selbst mit den Themen Familienbildung, Mutter-/Vaterrolle, Mütter-/Väterbildung, Psychologie der Geschlechtsunterschiede, Evolution oder Soziobioloogie beschäftigen möchte, findet zahlreiche Quellen und Anregungen. Wer vor dem Problem der Vereinbarkeit von Familie und Beruf steht, erhält Impulse, über das eigene Rollenverständnis als Mutter bzw. Vater nachzudenken. Wer innerhalb seines Betriebes um qualifizierte Mitarbeiter werben möchte, findet ein neues Verständnis für Familienfreundlichkeit.“

www.socialnet.de, 08.11.2011


„In elf Kapiteln erörtert Mennicke Forschungsergebnisse der Biowissenschaften, Genetik, evolutionären Psychologie und der synthetisierenden Soziobiologie und überträgt sie auf die pragmatischen Phänomene der Familienbildung und – ansatzweise – der Familienpolitik in Deutschland. Der Fokus liegt hier vor allem auf der historischen Entwicklung von Geschlechterrollen und den sich daraus ergebenden Funktionen im Familien- und Berufsleben (vgl. Kap. 3).
[…] Mennicke stellt das Gießkannenprinzip, also die undifferenzierte Bezuschussung durch staatliche Institutionen mittels flächendeckender Betreuungsangebote oder Familienbildungsgutscheinen in Frage. Sie befürwortet hingegen Förderungsmaßnahmen, die die von ihr identifizierten geschlechtstypischen Verhaltensweisen, also eine männliche Karriereorientierung bzw. weibliche Skepsis gegenüber Fremdbetreuung, berücksichtigen.“

KULT_online
, 30/2012


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