Clausen, Jens, Hahn, Harald, Runge, Markus (Hrsg.)

Das Kieztheater: Forum und Kommunikation für den Stadtteil





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TDU 4

Das Buch zeigt, wie man Methoden des Theaters der Unterdrückten und des Improvisationstheaters gemeinsam nutzen kann, um eine emanzipatorische stadteilbezogene Theaterarbeit zu entwickeln. Im Zentrum des Buches wird das dreijährige Projekt Kieztheater aus Berlin Kreuzberg in seinen Entwicklungsschritten, Ausdifferenzierungen und Besonderheiten beschrieben. Herzstück des Kieztheaters ist das Forumtheater. Die Herausgeber schildern vor allem Praxiserfahrungen und zeigen auf, wie Kieztheater für die Stadtteilarbeit produktiv nutzbar gemacht werden kann. Die Beiträge der Gastautoren Professor Gerd Koch, Alice Salomon Hochschule Berlin, und Professor Günter Rausch, Evangelische Hochschule Freiburg, beleuchten theoretische Hintergründe aus Theaterpädagogik und Gemeinwesenarbeit. Darüber hinaus werden Einblicke in das Legislative Theater Berlin gegeben, das erste legislative Theaterprojekt in Deutschland unter Mitwirkung von Bundestagsabgeordneten. Praxisnah verbinden sich in diesem Band Theorie und Reflexion, um Mut zu machen, Kieztheater für die eigene Theaterpraxis aufzugreifen. Eine gelungene Mischung aus Anregung, Reflexion und Praxis.



Stimmen zum Buch:

"Das Buch ist eine gelungene und lebendige Mischung aus reflektierten Erfahrungsberichten, wissenschaftlicher Aufsatzsammlung und Spielanleitung. Es fordert die Leser/innen auf, sich gesellschaftlich einzumischen und neue Formen der Partizipation in unserer sonst so 'politikverdrossenen' Gesellschaft zu finden. Es gibt Anlass zur Reflexion und zeigt neue Wege sowohl für die Gemeinwesenarbeit als auch für die Theaterarbeit auf. Es macht Mut, nach neuen und anderen Möglichkeiten des Eingreifens in politische Prozesse zu suchen und zivilgesellschaftliches Engagement zu zeigen. [...] Ich kann 'Kieztheater' einfach nur empfehlen."

Gisela Renner in Theaterpädagogik, April 2011

"Eines haben Großstädte in Lateinamerika und Deutschland gemeinsam: Menschen in den Stadtteilen sind oft von sozialer und politischer Teilhabe ausgeschlossen. Es fehlt an Foren, in denen sie sich über ihre Lebensrealitäten austauschen, ihre „Lektüre“ der Gesellschaft artikulieren und politische Vorschläge machen können. Das Buch Das Kieztheater. Forum und Kommunikation für den Stadtteil liefert hierzu einen innovativen und äußerst lesenswerten Beitrag, der für tadtplaner, Pädagogen, Politiker und Aktivisten gleichermaßen interessant sein dürfte. Der Ansatz stützt sich auf Methoden des aus Brasilien stammenden Theaters der Unterdrückten (TdU) und des Improvisationstheaters (IT), deren Stärken und Unterschiede ausgelotet werden. Kieztheater wird an gesellschaftliche Probleme gebunden – ein gelungener Versuch, Pädagogik, die in den Lebenswelten ansetzt, mit politischen Prozessen zu verknüpfen."
Sozial Extra, 3/4 2010


168 Seiten. Paperback. 2009
ISBN 978-3-89821-985-3
ISSN 1863-2106


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