Ebert, Helmut, Harlinghausen, Kerstin

FeMale - Führung jenseits von Geschlecht und Vorurteil


Praxiserfahrungen und Grundlagenwissen für ein neues Denken im Gender-Kontext



29,90 EUR
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Wie gelingt es heute Frauen und Männern mit Führungsverantwortung, MitarbeiterInnen in Situationen, in denen das Geschlecht vermeintlich oder tatsächlich eine Rolle spielt,
so zu führen, dass Vielfalt, Identität und Kreativität zur Geltung kommen?

Helmut Ebert und Kerstin Harlinghausen bieten einen kommunikationswissenschaftlichen sowie kulturellen Zugang zum Thema Führung und Geschlecht. Durch wechselnde Perspektiven eröffnen sie neue Denk- und Handlungsmöglichkeiten, mit denen Sie – befreit von vielen Geschlechtermythen – Ihre Führungspraxis und Unternehmenskultur gestalten können.
Das Buch bietet

  • Erfahrungsberichte von Frauen und Männern mit Führungsverantwortung,
  • einen differenzierten Blick auf die persönliche Wahrnehmung von Problemen, die ihre Ursache in geschlechtsspezifischen Vorurteilen haben,
  • Einsichten in die 'Tiefenstrukturen' der Sprache, die unser Denken beherrschen,
  • neues Wissen über Kultur, Kommunikation, Macht und Moral in der Geschlechterordnung,
  • neues Denken über Leistungsmotivation und Leadership-Verhalten von Frauen und Männern.
  • Neues Wissen, neues Denken und zahlreiche Anregungen für Führungskräfte, Berater und Trainer.
"Ich glaube, dass gleiches Verhalten von Männern und Frauen ganz anders bewertet wird. Bin ich als Frau nicht durchsetzungsfähig, bin ich das stille Rehlein, und das ist auch wieder nicht gut. Es ist schwer, den richtigen Weg zu treffen. Entweder stahlhart „Maggie Thatcher“ oder Assistentenrolle." (w)

"Es wäre spannend zu sehen, welche Produkte und Dienstleistungen erfunden und entwickelt würden, wenn Frauen verstärkt in F&E-Abteilungen arbeiteten." (m)

"Kollegen … mit dem klassischen Frauenbild aufgewachsen, haben zu Hause Ehefrauen, die Hausfrauen sind und in der Firma Assistentinnen. Diese Männer kriegen es nicht auseinandergehalten, die verschiedenen Rollen und Positionen, die man als Frau haben kann ... Das ist ein Problem im System." (w)


Zweite, überarbeitete Auflage
290 Seiten, Paperback. 2012
ISBN 978-3-8382-0408-6



Stimmen zum Buch:

„[Es] wird durchweg spürbar, dass das Buch nicht am grünen Tisch entstanden ist, sondern aus einer reflektierten Praxis für eine solche geschrieben worden ist. In dieser Praxis treten die zuvor dogmatisch angenommenen Geschlechterrollen und Wirtschaftsstratifizierungen zurück hinter einen dynamischen, von wechselseitiger Achtung nicht auf ein für alle Mal fixe Rollen festgelegter Individuen getragenen Austausch, der die Marktgesetze nicht leugnet oder außer Kraft setzt, sondern sie erst richtig auf eine auf allen Ebenen des menschlichen Lebens förderliche Weise ins Spiel bringt. Nicht nur als eine Antwort auf Douglas Adams (und Karl Marx, Friedrich Nietzsche, Alice Schwarzer und viele mehr), sondern auch und gerade als Anstiftung zu einer solchen Praxis ist das Buch sehr zu empfehlen.“

Stephanie Voigt auf www.amazon.de, 18.10.2012


„Insbesondere dort, wo Sprach- und Denkmuster hinterfragt bzw. Beispiele dafür gegeben werden, wie diese implizit und unhinterfragt Wertungen transportieren, ist das Buch sehr interessant.“
www.socialnet.de, 27.11.2012


„FeMale ist schlicht ein wissenschaftlich-philosophisches Buch zum Nachdenken, das als Grundlage für eine überfällige neue Geschlechter- und Gesellschaftsbetrachtung dienen kann. Es besticht mit einer immensen Vielfalt an theoretischen Perspektiven, die die Geschlechterdiskussion um historische, kulturelle, sprachliche und wahrnehmungspsychologische Sinnbezüge anreichern. Die Verf. öffnen neue Horizonte, die dem aufgeschlossenen Leser abverlangen, seine eigenen Standpunkte neu zu überdenken. FeMale ist keine Kampfschrift; das Buch führt in das Zentrum der Werte, führt weg vom monokausalen Denken und weg von Maßnahmendiskussionen über geschlechterspezifische Schreibweisen und Frauenquoten. […]
[E]igentlich sollte man FeMale zur Pflichtlektüre zumindest aller Bundespolitiker machen, die selbst Rahmenbedingungen, die sie ständig laut oder larmoyant beklagen, je nach Gefechtslage, im doppelten Wortsinn nicht schaffen.“

Manfred Piwinger auf www.amazon.de, 11.12.2012


Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Rita Süssmuth, Präsidentin des Deutschen Bundestages a.D., an Helmut Ebert und Kerstin Harlinghausen:

„Besonders an Ihrem Buch gefällt mir [...], dass es sich sowohl mit den klassischen weiblichen als auch männlichen Handlungsstrukturen auseinandersetzt, die gegeneinander aufgestellt werden. Durch die wechselnden Perspektiven innerhalb des Buches eröffnen Sie dem Leser ein breites Angebot verschiedener Denkstrukturen und Handlungsvorschläge zur Maximierung der Führungsqualitäten fern ab von geschlechtergesteuerten Leitmotiven.“


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