Chavkin, Boris

Verflechtungen der deutschen und russischen Zeitgeschichte


Aufsätze und Archivfunde zu den Beziehungen Deutschlands und der Sowjetunion von 1917 bis 1991



29,90 EUR
(Preis inkl. MwSt.)
Merkzettel
sofort verfügbar sofort verfügbar
X

Ediert von Markus Edlinger sowie mit einem Vorwort versehen von Leonid Luks
SPPS Band 43

Die deutsch-sowjetischen Beziehungen zählen zu den tragischen Kapiteln des 20. Jahrhunderts, weshalb die Beseitigung "weißer Flecken" in deren Geschichte eine wesentliche Aufgabe zeithistorischer Forschung ist.
Der russische Historiker Boris Chavkin zählt in Rußland zu den besten Kennern Deutschlands und der Archivbestände zur deutschen Zeitgeschichte. Seine teilweise aufsehenerregenden Archivfunde trugen zur Beantwortung verschiedener offener Fragen bei. Dies betrifft etwa die Hintergründe der Ermordung des deutschen Gesandten in Russland Graf Mirbach am 6. Juli 1918, die Lage der deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion, die Biographie einer umstrittenen Figur des deutschen Widerstandes, Major i.G. Joachim Kuhn, oder die Bewertung der deutsch-sowjetischen Geheimabkommen von 1939-41 durch die Kreml-Führung während der Auflösung der Sowjetunion 1989-91.
Diese und andere Befunde werden hier in Form einer Ausatz- und Dokumentensammlung nochmals der deutschen Öffentlichkeit zugänglich gemacht.


290 Seiten, Paperback. 2007
ISBN 3-89821-756-6
ISSN 1614-3515




Stimmen zum Buch:

"Khavkin's book should be of interest to everybody studying German-Soviet relations and highlights new aspects in that field."
Wiebke Bachmann, Osteuropa


„Boris Chavkin bietet mit seinem Aufsatzband anregende Einsichten in die überwiegend spannungsgeladenen deutsch-sowjetischen Beziehungen des vergangenen Jahrhunderts. Dabei werden manche ‚weiße Flecken’ in der russischen Histographie beseitigt, die bislang das Ergebnis von Moskaus restriktiver Archivpolitik gewesen sind.“

Jahrbücher für Geschichte Osteuropas, 1/2011


Dokumente:

Rezension (42.08 KB)
Rezension 2 (3.23 MB)