Wipperfürth, Christian

Russland und seine GUS-Nachbarn


Hintergründe, aktuelle Entwicklungen und Konflikte in einer ressourcenreichen Region



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SPPS Band 57

Betreibt Putins Russland nach außen zunehmend eine Droh- und Machtpolitik, die für die unmittelbaren Nachbarn - und die Länder Mittel- und Westeuropas - eine wachsende Gefahr darstellt? Für eine solche Deutung lassen sich Indizien finden. Aber könnte die häufig hoch emotionalisierte Form der Darstellung in deutschen Medien nicht zu einem zu einseitigen Blick führen? Die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen befinden sich in einer entscheidenden Phase: Wird die Zusammenarbeit weitergeführt und intensiviert, oder gehen beide Seiten dazu über, sich als Konkurrenten oder gar als Gegner zu betrachten? Christian Wipperfürths Buch soll dazu dienen, den Charakter und die Ziele russischer Außenpolitik anhand von Beispielen aus dem GUS-Raum herauszuarbeiten. Darum werden die Beziehungen zwi¬schen Russland und Georgien sowie der Ukraine besonders ausführlich dargestellt und analysiert, denn es wurde und wird wiederholt argumentiert, Moskau versuche die demokratische und unabhängige Entwicklung gerade dieser Länder zu unterminieren. Die Entwicklungen zwischen Herbst 2004 und Frühjahr 2007 stehen im Mittelpunkt der Untersuchungen. Sie sind in einen weiteren Rahmen eingebettet. Die Leitfragen des Buches sind:

  • Welche Ziele verfolgt die russische Politik?
  • Welcher Mittel bedient sie sich? (Öl und Gas spielen hierbei eine prominente Rolle.)
  • Ist Russland eher als potenzielle Bedrohung oder als außenpolitischer Partner zu betrachten?
  • Welche Schlüsse sollten Deutschland und der Westen daraus ziehen?
  • Welche Politik verspricht den größten Nutzen für die Stabilität und Entwicklung in der Region und darüber hinaus?


248 Seiten. Paperback. 2007
ISBN 978-3-89821-801-6
ISSN 1614-3515




Stimmen zum Buch:

"Wipperfürth's enlightening and objective analysis documents detailed background knowledge and understanding of complex relationships. "
Julia Schatte, Eurasisches Magazin


„Der Autor fordert eine emotionslose Russlandkritik. Recht hat er. Russlandpessimismus erdrückt zu oft die nüchterne Analyse.“
Wiener Zeitung, 24.12.2007


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