Über die Reihe

Herausgeber: Institut für Demokratieforschung der Georg-August-Universität Göttingen
ISSN 2191-3951

Die Jahrbücher des Göttinger Instituts für Demokratieforschung präsentieren einen Querschnitt aus der Institutsarbeit des jeweils vergangenen Jahres.

In ihrem Konzept weichen sie von üblichen Sammelbänden ab: Aktuelle Debatten werden in kurzen, jedoch prägnanten Artikeln begleitet, die nicht der journalistischen Hektik verfallen, die vorschnelle Medienurteile mit der Ruhe wissenschaftlicher Reflexion hinterfragen und die nicht dem Zwang zu akribisch ausgefeilten Studien unterliegen. Die Jahrbücher verstehen sich als Forum für inspirierende Zwischenstände, Synopsen und Miniaturen. All das soll unter Verzicht auf unverständliches Fachvokabular, starre Methodenkorsetts und ermüdende Traktate zum Forschungsstand geschehen – vielmehr geleitet von der Überzeugung, dass auch Wissenschaft Lesevergnügen bereiten kann.

Die Themenpalette ist ebenso breit wie der methodische Rahmen: Neben genuin politikwissenschaftlichen Untersuchungen finden sich soziologische Analysen und historische Exkurse. Doch nicht nur die Perspektive variiert, auch die Darstellungsform: Klassische Essays wechseln sich ab mit Portraits, Rezensionen und Interviews; wissenschaftliche Aufsätze treffen auf journalistische Reportagen, gefolgt von Kommentaren zu kontroversen Debatten. Die Vielfalt setzt sich in den unterschiedlichen Ländern fort, die inspiziert werden: Die Bundesrepublik Deutschland bildet zwar den Schwerpunkt, die Beiträge behandeln aber auch Skandinavien, die USA, Frankreich oder Spanien. Aus den zahlreichen Momentaufnahmen ergibt sich ein komplexes Gesamtbild, das Aufschluss über Zustand und Wandel der Demokratie gibt und etwaige Verschiebungen in der Gesellschaftstektonik erkennen lässt. Insgesamt bieten die Jahrbücher dem Leser einen reichhaltigen Fundus an Texten mit originellen Ansichten zum politischen und gesellschaftlichen Geschehen eines jeden Jahres.

Der Herausgeber:
Das Institut für Demokratieforschung der Georg-August-Universität Göttingen wurde im März 2010 mit der Absicht gegründet, wissenschaftliche Analyse mit öffentlicher Vermittlung zu verbinden – Schnittstelle zwischen Gesellschaft und Wissenschaft zu sein. Was sonst oft auseinander fällt, soll hier verknüpft werden: Forschung und Transfer, Universität und Gesellschaft, Politik und Wissenschaft, intellektueller Diskurs und Öffentlichkeit. Die Forschungsschwerpunkte des Instituts liegen in der politischen Führung und Biographik, dem bürgergesellschaftlichen Engagement und der Parteienforschung.



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